Neues Werk aus alten Steinen
Der Entwurf reagiert auf die Debatte um die Mosaike im alten Hallenbad Eickel. Gedacht ist ein neues, eigenständiges Werk für einen künftigen Neubau: Die vorhandenen Mosaiksteine werden gezählt, nach Farben sortiert und nicht museal konserviert, sondern in eine neue Bildordnung überführt.
Die zentrale Figur steht für Befreiung, Aufarbeitung und den Bruch mit belasteten Bildtraditionen. Das Werk arbeitet mit Lichtstrahlen, gesprengten Ketten, bewachten Räumen und Blicken von unten nach oben. Es ist kein dekoratives Schwimmbadmotiv, sondern ein öffentlicher Kommentar aus Stein.